Am Montag waren wir im Morgenkreis eine richtige Band! Wir durften nämlich unser Lied vom Baum mit Instrumenten begleiten. Ging schon ganz gut, wenn wir fleißig weiterüben, kommen wir vielleicht sogar ins Fernsehen ! Nach der Brotzeit sind wir noch ein wenig im Bauwagen geblieben, um einer weiteren Geschichte der kleinen Birke zu lauschen. Und später, als wir schon lange wieder draußen gespielt haben, konnten wir beim Herstellen von Vogelfutter helfen. Dazu muss man Pflanzenfett in einem Topf schmelzen, verschiedene Körner und Samen daruntermischen und in Förmchen gießen. In der kalten Winterluft erstarrt das Fett dann ruckzuck und man kann die fertigen Futtergebilde aus den Förmchen lösen und in die Büsche hängen. Jetzt können wir täglich eine große Schar unserer Vogelfreunde beim Futtern beobachten – schön!



Am Dienstag hat die Waldzwergerlband gleich wieder ihr Lied geprobt, bevor es zur Brotzeit in den warmen Bauwagen ging. Dort erfuhren wir auch, wie die Geschichte von der kleinen Birke weiterging und als wir uns alle wieder in unsere dicken Winterklamotten gewurschtelt hatten, ging es los zu einem Spaziergang zum Steinhügel. Wir hatten die Schlitten dabei, was sich als sehr praktisch erwiesen hat, da wir uns gegenseitig auf den Wegen ziehen konnten, so kalt und glatt ist der Boden. Auf dem Hügel selbst ging das Rutschen natürlich noch viel besser! Und gefroren haben wir dann auch nicht mehr, das ist nämlich ganz schön anstrengend, das Rumschlittern!
Am Mittwochmorgen war es wieder bitterkalt. Damit wir im Morgenkreis nicht festfrieren, sind nur schnell alle Kinder gezählt worden und wir haben überlegt, wer nicht da ist. Dann durften wir aufstehen und Caroline hat uns ein neues Bewegungsspiel erklärt: wir sind alle Schneeflöckchen, die herumspazieren, während sie einen Schellenkranz anschlägt. Und immer, wenn der Schellenkranz verstummt, ruft sie entweder „Schneeflocke“ oder „Eiszapfen“ oder „Schneeball“ und wir müssen stehenbleiben und die entsprechenden Bewegungen dazu machen, also zum Beispiel ganz gerade hinstellen wie ein Eiszapfen, oder ganz klein zusammenrollen wie ein Schneeball. Das hat Spaß gemacht und auch ein bisschen gewärmt. Nach der Brotzeit hatten wir viel Zeit zum freien Spielen.
Da der Donnerstag genau so kalt war wie der Mittwoch, hat sich Stephi das Bewegungsspiel vom Vortag nochmal gewünscht. Da waren wir gleich dabei! Dann haben wir uns im Bauwagen bei der Brotzeit nochmal richtig aufgewärmt, bevor es an die Arbeit ging: ein paar Kinder waren beim Feuermachen dabei, andere sind mit Stephi in den Bauwagen gegangen, um Gemüse für eine Suppe zu schnippeln. So ein Feuer ist an kalten Wintertagen ein Segen, allein der Anblick macht es schon ein bisschen gemütlicher. Stephi hat ihre erste über dem Feuer gekochte Suppe mit Bravour gemeistert, obwohl sie schon ein bisschen nervös war, ob alles klappt und nichts anbrennt. Aber schnell hat es wunderbar durch den Wald geduftet und immer, wenn der Deckel vom Topf gelupft wurde, ist der Suppengeist in einer großen weißen Wasserdampfwolke ins Dickicht entschwunden, was uns narrisch gut gefallen hat ! Und geschmeckt hat es uns…wir haben den ganzen Topf ratzeputz leergefuttert!

Am Freitag waren so wenig Kinder da, dass wir die Gruppen zusammengelegt haben. Die erste große Krankheitswelle hat uns heimgesucht. Sogar ein paar Erwachsene hat´s erwischt. Wir wünschen allen Kranken gute Besserung! In einer kleineren Gruppe zu spielen ist auch mal ganz schön. Wir haben den Moosis unser Schneeflockenspiel gezeigt und nach dem Essen durften wir beim Vogelfutter herstellen helfen, da die Moosis noch keines haben. Außerdem hatte Marina ihren coolen Standmixer dabei, darin durften wir Bananenmilch mixen, was uns herrlich zur Obstrunde geschmeckt hat. Jetzt aber freuen wir uns auf ein warmes Wochenende zuhause!




