An diesem Montag haben wir begonnen, uns eine Geschichte für unser Kamishibai auszudenken. Okay, das kleine Theater müssen wir uns erst noch bauen, aber gleich nächste Woche wollen wir damit beginnen. Bis dahin lassen wir unsere Fantasie spielen und denken uns eine Geschichte aus. Die Hauptprotagonisten (oh Mann, was für ein schwieriges Wort…), also das sind die Hauptpersonen- oder Tiere, die mitspielen sollen, sind Hebi, Fridolin das Eichhörnchen und Piepsi die kleine Blaumeise. Die drei machen sich auf den Weg in die Stadt…. Und was die drei da alles erleben, könnt ihr euch am Ende bei einer Vorführung mit dem Kamishibai anhören – und sehen. Nach so viel Kopfarbeit sind wir an diesem kalten Wintertag nach der Brotzeit zum Steinhügel aufgebrochen, um dort mit den Schlitten und Poporutschern runterzusausen. Im Abschlusskreis haben wir passend zu der klirrenden Kälte „Väterchen Frost“ gespielt.
Am Dienstag ging es gleich frühmorgens auf zu einem bewegten Morgenkreis, in dem wir unsere Theatergeschichte weitergesponnen haben. Nach einer Aufwärmrunde mit Tee und Brotzeit im Bauwagen durften wir Stöcke bunt anmalen. Die werden, wenn sie getrocknet sind zwischen den Fichten zur Faschingsdekoration aufgehängt. Auch dieser Tag war sehr kalt und so haben wir Schlafmütze, Fledermaus und blinde Kuh gespielt, damit uns wieder warm wird. Außerdem durften wir, wenn es uns draußen gar zu kalt war, in den Bauwagen, um zu malen.
Auch am Mittwoch war es morgens noch ganz schön eiszapfig kalt, deshalb durften wir ein Seifenblasenspiel spielen, damit wir in Bewegung bleiben. Melanie hat Seifenblasen gepustet wie wild, während Caroline ein Tambourin gespielt hat und immer wenn sie gestoppt hat, mussten auch wir ganz still stehen bleiben und den Seifenblasen zusehen, wie sie leise und langsam zu Boden gesegelt sind. Zurück im Morgenkreis haben wir uns überlegt, welche Speisen und Köstlichkeiten wir uns zum Faschingsfest für unser Buffet wünschen. Und zu unserer großen Freude hat Caroline vorgeschlagen den „Herrn Meier“ zu singen. Nach dem Aufwärmen und Essen im Bauwagen, haben sich die Eichhörnchen und Frischlinge zusammengetan, um Faschingsmasken zu basteln. Die Eichhörnchen sind im Fichti-Bauwagen zusammengekommen, um den Knuffs Gesichter zu malen und sie mit Schwänzchen und Fell zu bestücken. Jetzt werden sie langsam lebendig…..
Am Donnerstag haben wir einen Ausflug zu den Erdhügeln, bzw. zu den Fichtenzweigenbergen, die die Waldarbeiter zurückgelassen haben, unternommen. Der Fichten- und Harzduft ist einfach umwerfend und sofort hatten wir alle sehr kreative Spielideen. Zum Beispiel wurde bei einem selbstgebauten Tipi „Würschtl-Alarm“ ausgerufen und jeder, der zu nahe kam wurde mit Fichtenzapfenwürschteln beworfen. Wer es friedlicher mochte, konnte sich in ein großes Adlernest aus Fichtenzweigen setzen und die Sonne genießen.
Na und dann war es auch schon wieder Freitag. Gegen Mittag wird es jetzt endlich etwas wärmer und wir genießen jeden Sonnenstrahl, der uns streift. Im Morgenkreis haben wir weiter an unserer Geschichte gefeilt und danach konnten wir sogar draußen Brotzeit machen, so warm ist es geworden. Später wollten wir im Freispiel toben, bauen und werkeln und wer Lust hatte, durfte Melanie helfen die Faschingsdekoration, also unsere inzwischen trockenen und schönen bunten Stöcke, aufzuhängen.