Hallo und guten Morgen. So langsam trudeln alle ein, und einige Mamas bringen uns volle Tüten für unsere Verkleidungskiste mit. Alles wird erst einmal von uns neugierig durchgestöbert und bestaunt. „Hee, was ist das denn?“, eine rote Clownsnase wurde gefunden. „Da sind ja voll viele Punkte drauf“, könnte eine Clownsjacke sein. „Ich bin der Cowboy“, „Ich will auch mal den Hut“, gleich mal den Hut aufgesetzt. Alles wird anprobiert und getauscht. Den Morgenkreis haben wir erst gar nicht abgewartet, schnell sind wir in unsere Rollen von Mutter-Vater-Kind, oder Cowboys geschlüpft. Von Hosen, Hüten, Umhänge, Kleidern bis TüTü, alles war im Einsatz.
Lustig und ein bisschen kompliziert und fast hätten wir uns die Zunge verknotet, als wir einen Zungenbrecher mit Geheimzeichen eingeübt haben (Acht alte Ameisen aßen am Abend Ananas). Langsam geht’s ja noch, aber sagt es mal richtig schnell auf. Dann hört man nur noch aaaalllllllaaaaaaaaammmmaaaaaaaaaalllllll……………….wie schräg sich das anhört. Wie klingt es dann erst bei den anderen Buchstaben. Das wird lustig.
Auch diese Woche widmen wir uns den Vögeln. Zusammen mit den Fichtis, lauschen wir der Geschichte vom Specht und dem Kleiber. Der Specht ist nach einem neuen König unter den Vögeln aus, und das wird der, der am schnellsten eine Höhle baut. Nun wissen wir wie klug und auch gerissen der Kleiber ist. Der hat nämlich die Angewohnheit, den Eingang verlassener Vogelhöhlen zu verkleben. z.B. dem der Spechte. Dafür sucht er Lehm und anderes Naturmaterial, damit wird die Höhle soweit am Höhleneingang mit eigenem Speichel verklebt, sodass nur noch ein kleines Löchlein übrig bleibt und wie mit Schmirgelpapier glattpoliert, dass nur noch er hindurch passt. Und somit besitzt er ganz schnell ein neues zu Hause ohne große Arbeit und Anstrengung. Daher auch der Name Kleiber (von Kleben). Gestärkt machen wir uns auf die „Reise“ in den Knochenwald. Dort machen wir es den Vögeln gleich. Es wird ein gemütliches Nest und Höhle aus Zweigen und anderem Material gebaut. Die nicht Nestbauer, suchen Schneckenhäuser und anderes. Außer über den Kleiber und Specht erfahren wir über den Buchfink woher er seine Farben Rot, Gelb, Blau, weiße Streifen hat. Hätte er nur den roten Bauch, sähe er doch wie das Rotkelchen aus. Das geht doch nicht. Hätte er den blauen Kopf, sähe er wie die Blaumeise aus. Das geht wollte er auch nicht. Also dachte er sich, er hätte gern noch weiße Streifen auf schwarzen Flügel. So kann dann nur ein Buchfink aussehen. So geben ihm die „Engel“ die Farbe die er sich wünscht.
Am Mittwoch geben die, die „Knuff“ noch nicht fertig gemalt haben den letzten Blaustrich, Frischlinge und Mittelkinder matschen, klettern, bauen. Der Donnerstag ist wie immer unser ausgedehnter Freispieltag, weil die Waldelfen für uns die kommende Woche besprechen und planen. Bilderbücher anschauen, etc. Bald müssen alle ausgeliehenen Bücher zurück in die Bücherei.
Zu Ende geht die Woche am Freitag ganz chillig. Gemütlich sitzen wir in kleiner Runde den ganzen Vormittag bei einem Lagerfeuer und fühlen uns wie bei den Pfadfindern. Und nicht nur das gemütliche „starren“ und träumen am Feuer hatte Pfadfinderfeeling. Unser Gaumen wurde mal wieder versüßt mit äußerst leckeren Waffeln, gebacken im Feuerwaffeleisen. Der erste war noch so ollalla, bissl verbrannt und so, aber bald hatten wir´s raus, wo und wie das Waffeleisen im Feuer zu liegen hat. Übung macht den Meister
Das war´s wieder, wir wünschen euch ein schönes Wochenende, eure Moosis