Fichtenzwergerl 10.3. – 14.3.25

Die Woche haben wir wieder mit einem bewegten Morgenkreis begonnen. Das macht uns richtig Spaß, weil dann alles ein bisschen anders und abwechslungsreicher ist als sonst. Fast jedes Mal gibt es eine lustige Quatschgeschichte, bei der wir auch mitfabulieren können und Melanie hat uns an diesem Montag noch ein neues Fingerspiel beigebracht, das von den fünf Vögelein. Wieder zurück am Platz haben uns die Erwachsenen eine Hängematte aufgebaut und wir haben geschaukelt. Außerdem waren wir fleißig beim Bau eines Vogelkinos.

Am Dienstag haben wir gleich unser neues Vöglein-Fingerspiel wieder geübt, das klappt schon gut, auch mit Handschuhen. Nach der Brotzeit sind wir zu einem Ausflug zu den Erdhügeln aufgebrochen, wo wir mit dem frisch geschnittenen Fichtengrün gespielt haben. Das hat vielleicht herrlich geduftet…nach harz und Fichtennadeln….

Am Mittwoch hat uns Melanie gleich drei Themen in die Kinderkonferenz mitgebracht: zuerst durften wir sagen, was uns im Moment besonders gut und was uns nicht so gut gefällt im Kindergarten. Dann haben wir über den Umgang mit Reißnägeln gesprochen und dass wir diese nicht von den Pinnwänden der Erwachsenen nehmen dürfen, da kann man sich nämlich ordentlich pieksen! Und als drittes Thema haben wir darüber gesprochen, wie es sich anfühlt, wenn man von anderen geärgert wird und ob wir das bei uns im Wald wollen. Na, ihr ahnt die Antwort schon: natürlich will keiner geärgert, oder ausgelacht werden, frei nach dem Motto: was du nicht willst, dass man dir tu, das füg auch keinem andern zu! Ziemlich alter Spruch, aber immer noch wahr. Und ach, fast vergessen, es gab ja noch ein Thema: Melanie hat gesagt, wir sollen uns Gedanken über unser Faschingsfest machen, also was wir spielen und essen wollen usw. Klar, da sprudeln wir doch förmlich über vor Ideen. Ein bisschen später sind die Vorschulkinder mit Martin und Melanie in den Fichtenwald spaziert, um dort Räuber und Gendarm zu spielen. Die Rehe haben mit Marina und Birgit einen Ausflug gemacht und die Frischlinge durften sich mit Ela und Caroline im Bauwagen mit Aquarell- und Tuschekunst beschäftigen.

Der Donnerstag war ein richtig schöner Regentag. Das war pfundig, weil wir mit voller Lust in die Matschproduktion einsteigen konnten. Die armen Mamas werden sich zwar nicht so über die Wäscheberge gefreut haben, aber es macht uns halt so glücklich, wenn der Batz aus allen Ritzen quillt…. Am späteren Vormittag sind wir dann aber auch ziemlich erschöpft gewesen und haben mit Buntstiften auf Papier und mit Straßenkreiden auf Bänke und Tische gemalt. Schließlich muss so ein Regentag ja auch ein bissl bunt aufgehübscht werden.

Ja und am Freitag ist es dann kalt geworden und der Regen war kein Regen mehr, sondern Schnee. Sämtliche Flocken haben wir zusammengekratzt, um jeden Quadratzentimeter der weißen Pracht zum Spielen auszunutzen. Marlene hat in der Zwischenzeit Feuer gemacht, weil wir ganz heiße Glut für unser Flammbrot im

Dutchoven gebraucht haben. Und Cajus hat währenddessen mit Caroline im Bauwagen Bratwürschtl in der Pfanne gebrutzelt, er ist nämlich staatlich geprüfter Würschtlwender- und brutzel-Spezialist. Keiner macht die Würschtl so gut wie er. Was glaubt ihr, wie fein unser Mahl an diesem Freitag geschmeckt hat! Solche Menüzusammenstellungen macht uns so leicht keiner nach!