Guten Morgen heute am Montagmorgen. Die kalten Tage haben uns fest im Griff, die Nächte bringen Frost, und kleiden die Landschaft in ein weißes Kleid. Passend dazu singen wir „Wie geht es im Winter wohl den Tieren?“. Ja, wie geht es ihnen, das bewegt uns nochmal und besprechen es gleich im Morgenkreis. Gehen Wir nach draußen, ziehen wir uns warm an, tragen Mütze, Handschuhe, dicke Socken in noch dickeren Stiefeln, laufen uns die Füße warm bei Spaziergängen. Aber wie halten verschiedenste Tiere sich warm, wie sieht ihre Überwinterungsstrategie aus? Antworten haben wir schnell gefunden. Anstelle einer Jacke ist uns das warme Federkleid bei Vögeln eingefallen, auch das sie in den warmen Süden ziehen und irgendwann zu uns zurückkommen. Oder auch das wollige Fell, wohnen in Höhlen, graben sich ein. Manche Tiere verringern ihre Atmung, um weniger Energie zu verbrauchen. Dazu haben wir ein Experiment durchgeführt. Unsere Aufgabe, warmes Wasser in eine Dose auf längere Zeit warmhalten. Hin und her überlegt sind uns Ideen gekommen wie, die Dose mit den Händen zu umschließen, oder in Handschuhe einwickeln, in der Erde vergraben. Cooles Experiment.
Am Dienstag machen wir uns auf den Weg zur Pirateninsel. Der Weiher ist noch halbzugefroren. Mit zahllosen Stöcken werfen wir um die Wette, schauen welcher Ast taucht unter, welcher schwimmt davon? Welchen können wir wieder herausangeln? Später, zurück am Platz wird es Zeit unser Ritterlied einzuüben, denn bald befinden wir uns im Mittelalter. Mehr wird aber noch nicht verraten.
Am Mittwoch teilen wir uns in Gruppen auf. Die Frischlinge beider Gruppen malen Aquarellbilder. Ein paar Tröpfchen aufs Papier gebracht, entstehen tolle Kunstbilder. Die Vorschulkinder marschieren als Ritter und Gendarm mit Martin und Melanie auf in den Fichtenwald. Perfekt im hohen Gras, hinterm Busch, zwischen den Fichten verstecken sich die Ritter vor der Gendarmerie. Mit vorher aufgestellten Regeln wird sich auf die Lauer gelegt, gefangen genommen, wieder befreit. Die Mittelkinder machen sich derweil von dannen, auf der Suche nach verschiedensten Naturmaterialien, die für unterschiedlichste Angebote gebraucht werden.
Donnerstag, unser ausgedehnter Freispieltag, lassen wir die Trommel ertönen. Im Morgenkreis singen wir „Rommel, Bommel ging spazieren…, da bringt doch das Lied schon mit sich, dass die Trommeln geschlagen werden, welche zwischendurch immer wieder im Konzert zum Einsatz kommen.
Freitag, der Schnee ist kaum noch da, das hält uns nicht davon ab mit den Poporutschern unseren Hügel beim JUZ zu erklimmen und runter zu sausen. Zufrieden und vielleicht auch ein wenig Müde und kaputt schlendern wir zurück zum Kindergarten, lernen ein neues Fingerspiel kennen. „Der König und die Königin“. Der König und die Königin, die schreiten durch das Land. Sie grüßen alle Leute und bewundern ihr Gewand. AH, OH, AH, Oh… Vor Spaß und Lachen fallen wir fast von unseren Rundlingen. Das war es auch schon wieder.
Ein schönes Wochenende wünschen euch die „Moosis“